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Branche: Energie & Versorgung

Sicherheitsdienst für Energie & Versorgung

Hauschildt & Blunck sichert Energie- und Versorgungsunternehmen — Kraftwerks- und Stadtwerke-Standorte, Netzinfrastruktur und Betriebshöfe — mit Werkschutz, Perimeterüberwachung und mobilen Revierfahrten. Der inhabergeführte Sicherheitsdienst besteht seit 1992, ist nach DIN 77200 und DIN EN ISO 9001 zertifiziert und steuert alle Einsätze über die 24/7-Notruf- und Serviceleitstelle; sechs Standorte sichern die Fläche.

Werkschutzmitarbeiter von Hauschildt & Blunck am Werktor eines Industriestandorts
DIN 77200DIN EN ISO 9001VDS anerkannt24/7-Notruf- und Serviceleitstelle (NSL)

Strom, Wärme, Wasser: Fällt ein Versorger aus, trifft es nicht ein Unternehmen, sondern eine Region. Betreiber im KRITIS-Umfeld stehen deshalb unter besonderer Beobachtung — von Aufsichtsbehörden, die Nachweise über physische Sicherungsmaßnahmen erwarten, und von einer Öffentlichkeit, die Versorgungssicherheit für selbstverständlich hält. Physischer Schutz von Anlagen ist dabei ein Baustein, den ein spezialisierter Dienstleister zuverlässig übernehmen kann.

Unsere Aufgabe in dieser Branche ist unspektakulär und genau darin liegt ihr Wert: besetzte Werktore, kontrollierte Zäune, dokumentierte Rundgänge, angefahrene Außenstationen und eine Leitstelle, die jede Alarmmeldung ernst nimmt. So bleibt es bei dem, was Ihr Betrieb braucht — ereignislosen Nächten.

Sicherheit im KRITIS-Umfeld: hohe Anforderungen, klare Zuständigkeiten

Für Betreiber kritischer Infrastrukturen definieren Gesetzgeber und Branchenstandards Anforderungen an die physische Sicherheit — von der Zutrittsbeschränkung über die Detektion von Eindringversuchen bis zur nachweisbaren Reaktion auf Vorfälle. Wir treten dabei nicht als Zertifizierer oder Auditor auf, sondern als ausführender Partner: Ihr Sicherheitskonzept und Ihre Auflagen geben den Rahmen vor, wir liefern das geprüfte Personal, die dokumentierten Prozesse und die Interventionskette, mit denen Sie die Umsetzung gegenüber Prüfern belegen können.

Wichtig ist uns die saubere Verzahnung mit Ihrer Notfallorganisation. Schichtführer, Netzleitstelle, Bereitschaftsdienste und Krisenstab haben eingespielte Abläufe — unser Personal wird in diese Meldeketten eingebunden, nicht daneben gestellt. In der Dienstanweisung steht für jedes Szenario, wen unsere Kraft zuerst informiert, welche Sofortmaßnahmen sie selbst ergreift und wo ihre Zuständigkeit endet und Ihre Betriebsmannschaft übernimmt.

  • Einbindung in Meldeketten, Schichtpläne und Notfallübungen des Betreibers
  • Zuverlässigkeitsgeprüftes Personal mit objektspezifischer Einweisung
  • Unterweisung in Anlagen- und Arbeitssicherheit vor dem ersten Dienst
  • Lückenlose Dokumentation für interne Revision und externe Prüfungen
  • Feste Einsatzleitung als Schnittstelle zu Werkleitung und Sicherheitsbeauftragten

Werkschutz für Kraftwerks- und Stadtwerke-Standorte

An Erzeugungs- und Betriebsstandorten stellen wir den klassischen Werkschutz im Schichtbetrieb: Torkontrolle mit Fahrzeug- und Ausweisprüfung, An- und Abmeldung von Fremdfirmen, Begleitung von Transporten auf dem Gelände und Kontrollgänge durch Anlagenbereiche, die elektronisch mit Zeitstempel dokumentiert werden. Unsere Kräfte kennen die Besonderheiten technischer Betriebe — Freianlagen mit Lebensgefahr bei unbefugtem Zutritt, heiße Bereiche, Ex-Schutz-Zonen — und halten die Unterweisungen ein, die Ihr Arbeitsschutz vorschreibt.

Den Perimeter sichern wir im Zusammenspiel von Mensch und Technik: Zaunkontrollen auf Untergrabungen und Beschädigungen, Beleuchtungs- und Torprüfungen im Rundgang sowie Videoüberwachung, deren Meldungen auf unsere Leitstelle auflaufen. Buntmetalldiebstahl bleibt für Versorger ein reales Risiko — Kabeltrassen, Trafostationen und Materiallager gehören deshalb ausdrücklich in die Kontrollpläne, gerade an Wochenenden und in den frühen Morgenstunden.

Überwachungskamera zur Perimetersicherung eines Betriebsgeländes

Umspannwerke und Außenanlagen: mobile Revierfahrten statt fester Posten

Netzbetreiber verantworten Dutzende unbemannte Standorte in der Fläche: Umspannwerke, Fernwirkstationen, Gasdruckregelanlagen, Pump- und Wasserwerke. Eine feste Bewachung wäre dort weder bezahlbar noch nötig — wohl aber regelmäßige, unvorhersehbare Kontrolle. Unser mobiler Kontrolldienst fährt Ihre Außenanlagen nach abgestimmtem Revierplan zu wechselnden Zeiten an, prüft Umzäunung, Schlösser, Türen und äußere Anlagenzustände und dokumentiert jede Fahrt digital mit Foto und Zeitstempel.

Auffälligkeiten melden die Fahrer sofort an unsere Leitstelle, die nach Ihrem Maßnahmenplan reagiert: Bereitschaftsdienst des Netzbetriebs informieren, Polizei hinzuziehen, Interventionskraft nachführen oder eine Sofortsicherung des Standorts veranlassen. So entsteht für verteilte Infrastruktur ein Schutzniveau, das mit Pauschalen ab etwa 150 bis 400 Euro monatlich je Standort kalkulierbar bleibt — abhängig von Frequenz und Anfahrtswegen.

  • Kontrolle von Umzäunung, Toren, Schlössern und Warnbeschilderung
  • Sichtprüfung auf Vandalismus, Diebstahlsspuren und Untergrabungen
  • Meldung technischer Auffälligkeiten an Ihren Bereitschaftsdienst
  • Digitale Fahrt- und Fotodokumentation je Standort und Kontrollgang
  • Sofortsicherung und Nachbewachung bei festgestellten Schäden
Mitarbeiter des mobilen Kontrolldienstes am Einsatzfahrzeug

Alarmaufschaltung auf die Leitstelle — eine Kette, ein Verantwortlicher

Einbruchmeldeanlagen, Perimetersensorik und Videoanlagen Ihrer Standorte schalten wir auf unsere 24/7-Notruf- und Serviceleitstelle auf. Dort bewerten Fachkräfte jede Meldung, unterscheiden Falschalarme von echten Lagen und lösen die vereinbarte Reaktion aus — von der Videoverifikation über die Entsendung einer Interventionskraft bis zur Alarmierung von Polizei oder Feuerwehr. Als VdS-anerkannte Interventionsstelle dokumentieren wir jeden Schritt gerichtsfest.

Alarmbearbeitung, Kräfte am Werktor und Revierfahrer in der Fläche arbeiten nach gemeinsamen Dienstanweisungen — koordiniert von einer Einsatzleitung, die Sie namentlich kennen. Das verkürzt Reaktionszeiten und beseitigt die Schnittstellen, an denen Verantwortung sonst gern verloren geht.

Wo Ihre Technik Lücken hat, ergänzen wir sie herstellerunabhängig über unseren Bereich Sicherheitstechnik — von der Kamera am Zufahrtstor bis zur Sensorik am Zaunfeld. Referenzerfahrung mit anspruchsvoller Infrastruktur bringen wir mit: Für die Hamburg Port Authority betreiben wir die Videoüberwachung im Hamburger Hafen, einem der verkehrsreichsten Infrastrukturräume Deutschlands. Maßstab für Ihre Anlagen ist derselbe: Technik, die durchläuft, und eine Leitstelle, die hinschaut.

Arbeitsplatz der 24/7-Leitstelle von Hauschildt & Blunck mit Alarmmanagementsystem

FAQ

Häufige Fragen: Sicherheitsdienst für Energie & Versorgung

Können Sie einen Standort dauerhaft rund um die Uhr besetzen?

Ja, Werkschutz im durchgehenden Schichtbetrieb gehört zu unserem Kerngeschäft. Kalkulatorisch sollten Sie für eine 24/7-Besetzung mit geprüften Kräften grob 20.000 bis 28.000 Euro netto pro Monat und Posten einplanen, je nach Tarifgebiet und Qualifikation; Werkschutzfachkräfte und brandschutzgeschulte Mitarbeiter liegen bei etwa 40 bis 55 Euro netto je Stunde. Ob wirklich jeder Posten durchgehend besetzt sein muss, prüfen wir vorab ehrlich mit Ihnen.

Wie kombinieren Sie Personal und Technik wirtschaftlich?

Bewährt hat sich ein gestuftes Modell: besetztes Werktor zu den Betriebszeiten, Videoüberwachung und Einbruchmeldetechnik mit Aufschaltung auf unsere Leitstelle (ca. 30 bis 80 Euro monatlich je Aufschaltung), mobile Revierfahrten für Außenanlagen und eine Interventionskraft für den Alarmfall (ca. 35 bis 80 Euro je Einsatz). Welche Stufe wo greift, legen wir nach einer Begehung Ihrer Standorte im Sicherheitskonzept fest.

Welche Anforderungen erfüllt Ihr Personal für Versorgungsbetriebe?

Jede Kraft ist mindestens für das Bewachungsgewerbe fachunterrichtet oder sachkundegeprüft und über das Bewacherregister zuverlässigkeitsgeprüft; für Werkschutzposten setzen wir bevorzugt Kräfte mit Zusatzqualifikationen wie Werkschutzfachkraft, Brandschutzhelfer oder Erste-Hilfe-Ausbildung ein. Vor dem ersten Dienst durchläuft jeder Mitarbeiter Ihre standortspezifischen Sicherheits- und Arbeitsschutzunterweisungen — erst danach übernimmt er eigenverantwortlich einen Posten.

Sind Sie selbst KRITIS-zertifiziert?

Eine eigene KRITIS-Zertifizierung gibt es für Sicherheitsdienstleister in dieser Form nicht — Nachweispflichten treffen den Betreiber. Wir liefern Ihnen dafür die belastbaren Bausteine: Zertifizierungen nach DIN 77200 und DIN EN ISO 9001, den Status als VdS-anerkannte Interventionsstelle, geprüftes Personal und eine lückenlose Einsatzdokumentation, die Sie in Audits und Behördennachweisen verwenden können.

Der erste Schritt ist ein Gespräch.

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Kostenfreie Erstberatung durch unsere Einsatzleitung — mit 34 Jahren Erfahrung, 24/7-Leitstelle und Zertifizierung nach DIN 77200.

Christopher Runde — Ansprechpartner bei Hauschildt & Blunck

Christopher Runde

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