Branche: Wissenschaft & Bildung
Sicherheitsdienst für Wissenschaft & Bildung
Hauschildt & Blunck sichert seit 1992 Hochschulen, Institute und Forschungseinrichtungen — mit Schließdiensten, Campus-Rundgängen und Alarmintervention über die 24/7-Leitstelle. Der inhabergeführte Sicherheitsdienst ist nach DIN 77200 und DIN EN ISO 9001 zertifiziert und an sechs Standorten in Kiel, Hamburg, Berlin, Hannover, Köln und Frankfurt vertreten.

Ein Campus ist kein abschließbares Werksgelände. Hochschulen und Forschungseinrichtungen leben von Offenheit: Gebäude stehen bis in den Abend offen, Bibliotheken haben Wochenendbetrieb, Studierende, Beschäftigte, Gäste und Handwerker bewegen sich frei über das Gelände. Gleichzeitig liegen wenige Türen weiter Labore mit teuren Geräten und Gefahrstoffen, Serverräume mit Forschungsdaten und Bereiche, deren Schutz gesetzlich vorgeschrieben ist. Ein Sicherheitsdienst für Wissenschaft und Bildung muss beide Welten bedienen — ohne die eine abzuriegeln oder die andere zu vernachlässigen.
Wir kennen dieses Spannungsfeld aus langjähriger Praxis im Universitätsumfeld, unter anderem für eine große norddeutsche Universität mit weitläufigem Campus. Daraus ist ein Leistungsbild entstanden, das auf den Hochschulbetrieb zugeschnitten ist: verlässliche Schließdienste über Dutzende Gebäude, deeskalierender Umgang mit jungen Menschen, Sonderdienste zu Prüfungen und Veranstaltungen und eine Leitstelle, die nachts Alarme bewertet und Interventionskräfte schickt.
Offener Campus, geschützte Bereiche: zwei Sicherheitswelten im Griff
Die Grundfrage jeder Campus-Sicherheit lautet: Was muss offen bleiben, was darf es nicht? Hörsäle, Mensen und Bibliotheken sind öffentlicher Raum — hier geht es um Präsenz, Ordnung und schnelle Hilfe bei Zwischenfällen. Laborgebäude, Tierhaltungsbereiche, Gefahrstofflager und Rechnerräume dagegen verlangen kontrollierten Zutritt, dokumentierte Kontrollen und klare Regeln für Alarmfälle. Wir bilden beide Welten in einem Konzept ab, statt den gesamten Campus über einen Kamm zu scheren.
Für sensible Bereiche legen wir mit Ihren Verantwortlichen — Dezernat, Betriebstechnik, Strahlenschutz- oder Tierschutzbeauftragten — eigene Kontrolltiefen fest: Wer darf hinein, welche Türen werden wie oft geprüft, was passiert bei einer Störmeldung aus Kälteanlage oder Begasungsanlage. Gerade Tierhaltungen und Institute mit öffentlich diskutierter Forschung brauchen zudem Aufmerksamkeit für Aktionen von außen; unsere Kräfte melden Auffälligkeiten früh, bevor daraus eine Lage wird.
- Präsenz- und Streifendienst über Campusflächen, Parkhäuser und Außenanlagen
- Gesonderte Kontrollregime für Labore, Tierhaltung und Gefahrstofflager
- Meldung technischer Störungen an Leitwarte und Gebäudemanagement
- Dokumentierte Rundgänge mit elektronischem Wächterkontrollsystem
- Abgestimmte Alarmpläne je Gebäudeklasse

Schließdienste über viele Gebäude — zuverlässig und nachweisbar
Kaum eine Aufgabe ist im Hochschulbetrieb so unterschätzt wie das abendliche Schließen: Dutzende Gebäude, Hunderte Türen, dazwischen Seminarräume, in denen noch gearbeitet wird, und Fenster, die im dritten Obergeschoss offen stehen. Unsere Schließdienste folgen einem festen, mit der Verwaltung abgestimmten Tourenplan: Gebäude ansagen, Restnutzer freundlich hinausbegleiten, Fenster und Türen prüfen, Alarmanlagen scharf schalten, Besonderheiten dokumentieren. Morgens läuft derselbe Prozess als Öffnungsdienst rückwärts.
Jeder Schließpunkt wird elektronisch quittiert — Sie können also nachweisen, wann welches Gebäude gesichert wurde. Das ist mehr als Ordnungsliebe: Bei Einbruch-, Wasser- oder Brandschäden entscheidet diese Dokumentation über Versicherungsfragen. Die Schlüssel- und Transponderverwaltung übernehmen wir nach dem Vier-Augen-Prinzip mit Ausgabeprotokoll, damit auch bei wechselnden Kräften jederzeit klar ist, wo sich welcher Schlüssel befindet. Verliert eine Fakultät einen Generalschlüssel, ist das ein teurer Ernstfall — unser Verfahren verhindert genau das.

Prüfungen, Veranstaltungen und der richtige Ton gegenüber Studierenden
Wer auf einem Campus Sicherheit verantwortet, arbeitet mitten in einer Gemeinschaft junger Erwachsener — und die reagiert empfindlich auf Uniformen, die nach Kontrolle statt nach Hilfe aussehen. Unsere Mitarbeiter treten deshalb bewusst als Ansprechpartner auf, nicht als Sheriff: Sie erklären, warum ein Gebäude schließt, statt nur auf die Uhr zu zeigen, sie holen bei Konflikten die Beteiligten aus der Gruppe und suchen das Gespräch, und sie ziehen die Grenze erst dort, wo Personen oder Sachwerte gefährdet sind. Diese deeskalierende Grundhaltung ist bei uns Einstellungs- und Schulungskriterium — wer sie nicht mitbringt, wird auf einem Campus nicht eingesetzt.
Zu Prüfungsphasen, Erstsemesterwochen, Abendveranstaltungen und Tagungen verstärken wir den Regeldienst flexibel: Einlass- und Taschenkontrollen, wo die Prüfungsordnung sie verlangt, Aufsicht über Foyers und Garderoben, Unterstützung der Räumungsorganisation bei vollen Hörsälen. Auch bei angespannten Lagen — etwa angekündigten Protestaktionen oder Besetzungsversuchen — stellen wir zusätzliches, erfahrenes Personal und stimmen das Vorgehen eng mit Hochschulleitung und gegebenenfalls der Polizei ab.

Nachts auf dem Campus: Alarmaufschaltung und Interventionsfahrten
Nachts ist ein durchgehend besetzter Posten für viele Einrichtungen unwirtschaftlich — unbewacht bleiben soll der Campus trotzdem nicht. Die Lösung ist die Aufschaltung Ihrer Einbruch-, Brand- und Störmeldeanlagen auf unsere VdS-anerkannte Notruf- und Serviceleitstelle: Dort bewertet rund um die Uhr ein Mensch jede Meldung, gleicht sie mit dem hinterlegten Maßnahmenplan ab und entscheidet, ob eine Interventionskraft ausrückt, der Bereitschaftsdienst der Hochschule informiert wird oder Polizei und Feuerwehr alarmiert werden.
Unsere Interventionsfahrer kennen die angeschlossenen Liegenschaften aus regelmäßigen Objektkunden-Einweisungen: Zufahrten, Schlüsseldepots, Gefahrstoffhinweise, Ansprechpartner. Nach jedem Einsatz erhalten Sie ein Protokoll mit Uhrzeiten, Feststellungen und Maßnahmen. In Kombination mit Revierfahrten zu wechselnden Zeiten entsteht so ein Nachtschutz, der deutlich günstiger ist als eine stehende Wache — und der sich in Prüfungs- oder Ferienzeiten flexibel hoch- und herunterfahren lässt.
- Aufschaltung von Einbruch-, Brand- und technischen Störmeldungen auf die Leitstelle
- Interventionsfahrten mit objektkundigen Kräften inklusive Einsatzprotokoll
- Revierfahrten zu wechselnden Zeiten, verdichtet in vorlesungsfreien Wochen
- Bereitschafts- und Eskalationspläne, abgestimmt mit Verwaltung und Technik

Wissenschaft & Bildung: unsere regionalen Schwerpunkte
Betreut wird Ihr Objekt immer von der Niederlassung, die am nächsten liegt — mit fester Einsatzleitung vor Ort und Anbindung an unsere 24/7-Leitstelle.
FAQ
Häufige Fragen: Sicherheitsdienst für Wissenschaft & Bildung
Haben Sie Erfahrung mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen?
Ja. Wir arbeiten seit Jahren im Universitätsumfeld, unter anderem für eine große norddeutsche Universität mit weitläufigem Campus und einer Vielzahl von Instituts- und Laborgebäuden. Aus dieser Praxis stammen unsere Abläufe für Schließdienste über viele Gebäude, den Umgang mit sensiblen Bereichen und die Zusammenarbeit mit Hochschulverwaltung und Technik-Leitwarten.
Wie treten Ihre Mitarbeiter gegenüber Studierenden auf?
Deeskalierend und auf Augenhöhe. Für Campus-Einsätze wählen wir Kräfte aus, die kommunikativ stark sind und Konflikte im Gespräch lösen — nicht über Autorität und Drohkulisse. Das Vorgehen bei typischen Situationen wie Restnutzern beim Schließdienst, Ruhestörungen oder Protestaktionen wird in der Dienstanweisung mit Ihrer Verwaltung abgestimmt, sodass jede Maßnahme verhältnismäßig und nachvollziehbar bleibt.
Können Labore und Tierhaltungsbereiche gesondert geregelt werden?
Ja, das ist sogar der Regelfall. Für sensible Bereiche definieren wir eigene Kontrolltiefen, Zutrittsregeln und Alarmpläne — abgestimmt mit Ihren Beauftragten für Arbeitssicherheit, Strahlenschutz oder Tierschutz. Technische Meldungen, etwa aus Kühl- und Lüftungsanlagen, lassen sich auf unsere Leitstelle aufschalten, damit auch nachts und am Wochenende sofort reagiert wird.
Was kostet die Absicherung eines Campus?
Das hängt vom Mengengerüst ab: Anzahl der Gebäude, Schließzeiten, Präsenzstunden, aufgeschaltete Anlagen. Als Orientierung: Sicherheitskräfte mit Sachkundenachweis kosten etwa 28 bis 42 Euro netto pro Stunde, Interventionseinsätze etwa 35 bis 80 Euro je Einsatz, die Aufschaltung je Anlage etwa 30 bis 80 Euro im Monat. Nach einer Begehung erhalten Sie ein transparentes Konzept mit Festpreisen — auch vergabefähig für öffentliche Ausschreibungen.
Verwandte Branchen
Der erste Schritt ist ein Gespräch.
Sicherheitsdienst für Wissenschaft & Bildung: Jetzt Angebot anfordern
Kostenfreie Erstberatung durch unsere Einsatzleitung — mit 34 Jahren Erfahrung, 24/7-Leitstelle und Zertifizierung nach DIN 77200.

Christopher Runde
Ihr Ansprechpartner
Kostenfreie Hotline · 24/7 erreichbar · Antwort innerhalb eines Werktags