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Branche: Krankenhäuser & Kliniken

Sicherheitsdienst für Krankenhäuser

Hauschildt & Blunck übernimmt für Krankenhäuser und Kliniken den Pforten- und Empfangsdienst, die Präsenz in der Notaufnahme, Nachtdienst und Rundgänge sowie den Zutrittsschutz sensibler Bereiche. Das inhabergeführte Unternehmen arbeitet seit 1992 im Bewachungsgewerbe, ist nach DIN 77200 und DIN EN ISO 9001 zertifiziert; alle betreuten Klinikobjekte sind an unsere ständig besetzte 24/7-Notruf- und Serviceleitstelle angebunden. Von sechs Standorten aus — Kiel, Hamburg, Berlin, Hannover, Köln und Frankfurt — besetzen wir Klinikstandorte im gesamten Bundesgebiet.

Sicherheitsmitarbeiter in einer Pfoertnerloge
DIN 77200DIN EN ISO 9001VDS anerkannt24/7-Notruf- und Serviceleitstelle (NSL)

Ein Krankenhaus lässt sich nicht abriegeln. Die Rettungszufahrt ist rund um die Uhr frei, das Foyer steht offen, Angehörige kommen in Sorge oder in Eile, Lieferanten und Servicetechniker gehen zu jeder Tageszeit ein und aus. Sicherheit muss in einem solchen Haus anders gedacht werden als hinter einem Werktor: Sie soll schützen, ohne Patienten und Besucher abzuschrecken, und sie muss dort spürbar sein, wo Beschäftigte tatsächlich unter Druck geraten.

Darauf richten wir unsere Arbeit in Kliniken aus. Unsere Mitarbeiter bewegen sich in einem Betrieb, in dem die Behandlung Vorrang hat — sie unterstützen Pflege, Ärzteschaft und Haustechnik, ohne deren Abläufe zu stören. Ruhiges Auftreten, kurze Absprachen mit der Pflegeleitung und eine klar geregelte Rollenverteilung sind dabei wichtiger als sichtbare Härte.

Risikolage im Krankenhaus: offenes Haus mit geschützten Zonen

Kliniken sind gleichzeitig maximal zugänglich und in Teilen streng schutzbedürftig. Praktisch besteht jedes Haus aus drei Ebenen: dem öffentlichen Bereich mit Foyer, Ambulanzen, Cafeteria und Wartezonen, dem halböffentlichen Bereich der Stationen während der Besuchszeiten und den geschlossenen Zonen — OP, Intensivstation, Kreißsaal, Apotheke, Labore, Technik- und Serverräume. Die eigentliche Aufgabe eines Sicherheitsdienstes besteht darin, die Übergänge zwischen diesen Ebenen zu steuern, statt Türen pauschal zu verriegeln.

Die Vorfälle, die uns Klinikleitungen schildern, wiederholen sich erfahrungsgemäß: Diebstähle aus Patientenzimmern und Personalspinden, Sachbeschädigung und Aufbrüche im Parkhaus, Personen ohne Behandlungsanlass, die sich nachts im Haus aufhalten, verwirrte oder stark alkoholisierte Besucher, Streit über Besuchsregeln und Fotoaufnahmen auf Stationen. Kaum einer dieser Fälle verlangt harte Maßnahmen. Fast alle verlangen jemanden, der zuständig ist, schnell da ist und die Situation ruhig auflöst.

  • Präsenz im Foyer und an den Zugängen mit Auskunfts- und Orientierungsfunktion
  • Durchsetzung der Haus- und Besuchsordnung im Auftrag der Klinikleitung
  • Aufnahme und Dokumentation von Diebstahls- und Sachbeschädigungsmeldungen
  • Kontrolle von Parkdecks, Außengelände und Nebeneingängen
  • Feste Meldewege zu Pflegeleitung, Haustechnik und ärztlichem Dienst
Einsatzkräfte eines Sicherheitsdienstes im Gespräch vor einem Gebäudeeingang

Notaufnahme und Deeskalation: Präsenz statt Konfrontation

Die Notaufnahme ist der Brennpunkt jedes Klinikstandorts. Übergriffe auf Pflegekräfte sind kein Randphänomen, sondern ein reales und nach Einschätzung vieler Häuser zunehmendes Problem — begünstigt durch lange Wartezeiten, Schmerzen, Angst, Alkohol und Drogen. Beleidigungen, Anschreien, Festhalten, Spucken und Schläge gehören in vielen Notaufnahmen zum Berufsrisiko. Wer hier einen Sicherheitsdienst einsetzt, tut das in erster Linie für den Schutz der eigenen Beschäftigten.

Unser Ansatz ist Deeskalation, und die beginnt lange vor dem Konflikt. Eine Kraft, die im Wartebereich sichtbar ist, Wartezeiten erklärt, Begleitpersonen freundlich auf die Regeln hinweist und angespannte Menschen früh anspricht, verhindert mehr Vorfälle als jede spätere Intervention. Kommt es doch zur Eskalation, gilt eine klare Reihenfolge: ansprechen, trennen, dem Personal einen Rückzugsweg verschaffen, Verstärkung anfordern und bei Straftaten die Polizei hinzuziehen. Körperliche Maßnahmen bleiben auf das beschränkt, was Hausrecht, Notwehr und Nothilfe rechtlich zulassen.

Damit das im Alltag funktioniert, stimmen wir die Spielregeln vorab mit der Pflegeleitung ab: Wann wird die Sicherheitskraft gerufen, über welchen Weg — Funk, Telefon, Notruftaster —, wer entscheidet in der Situation, und was passiert danach. Jeder Vorfall wird schriftlich dokumentiert; auf Wunsch bereiten wir die Meldungen monatlich so auf, dass Ihr Arbeitsschutzausschuss Muster erkennen kann. Bei einer Anzeige unterstützen unsere Mitarbeiter Ihre Beschäftigten als Zeugen.

Sicherheitsmitarbeiter mit ruhigem, zugewandtem Auftreten im Dienst

Sensible Bereiche, Zutrittsschutz und Verschwiegenheit

Hinter den öffentlichen Zonen liegen Bereiche, in denen ein unbefugter Zutritt schwere Folgen hat. Kreißsaal und Neonatologie schützen wir mit konsequenter Anmeldepflicht, kontrollierter Türöffnung und einer Präsenz, die für werdende Eltern nicht bedrohlich wirkt; wo eine elektronische Neugeborenensicherung installiert ist, sind unsere Kräfte auf deren Alarme eingewiesen. Apotheke und Betäubungsmittellager, Labore sowie IT- und Serverräume nehmen wir in die Verschlusskontrollen auf: Schlüssel- und Transponderausgabe nur gegen Quittung, externe Techniker nur nach Freigabe und, wo Ihr Regelwerk es vorsieht, in Begleitung.

Der zweite sensible Punkt ist die Information selbst. Sicherheitskräfte im Krankenhaus erfahren zwangsläufig, wer aufgenommen wurde und wer wen besucht. Für uns gilt deshalb ohne Ausnahme: keine Auskunft über Patienten, keine Aussage gegenüber Dritten, keine Weitergabe von Belegungsdaten. Alle eingesetzten Mitarbeiter werden gesondert auf das Datengeheimnis verpflichtet und im Umgang mit Patientendaten unterwiesen. Presseanfragen und Anfragen zu prominenten Patienten leiten unsere Kräfte ausnahmslos an Ihre Klinikkommunikation weiter — auch dann, wenn am Empfang Druck aufgebaut wird.

  • Zutrittsschutz für Kreißsaal, Neonatologie und Intensivbereiche nach Ihrem Regelwerk
  • Verschluss- und Schlüsselkontrolle für Apotheke, BtM-Lager, Labore und Technikräume
  • Begleitung und Erfassung externer Dienstleister außerhalb der Regelarbeitszeit
  • Verpflichtung auf das Datengeheimnis und Unterweisung im Umgang mit Patientendaten
  • Definierte Weiterleitung von Presse- und Auskunftsanfragen an die Klinikkommunikation
Sicherheitskraft bei der Kontrolle eines verschlossenen Zugangsbereichs

Nachtdienst, Brandschutz und Zusammenarbeit mit der Haustechnik

Nach dem Ende der Besuchszeit verändert sich das Haus. Die meisten Eingänge werden geschlossen, der Zutritt läuft über die Nachtpforte, und genau dort entscheidet sich, wer hereinkommt: Angehörige mit berechtigtem Anliegen, Rufbereitschaften, Rettungsdienst, Bestatter, Wäsche- und Speisenanlieferung. Parallel gehen unsere Kräfte dokumentierte Rundgänge über Stationsflure, Treppenhäuser, Außengelände, Parkdecks und Technikbereiche, prüfen Fluchtwege auf Freiheit und Türen auf Verschluss. Über ein elektronisches Wächterkontrollsystem lässt sich später nachvollziehen, welcher Bereich wann angelaufen wurde. Auf Wunsch begleiten unsere Mitarbeiter Beschäftigte nach dem Spätdienst zum Parkhaus — eine kleine Leistung mit großer Wirkung auf das Sicherheitsgefühl im Team.

Im Brandfall ist ein Krankenhaus der anspruchsvollste Einsatzort überhaupt, weil ein großer Teil der Menschen im Haus nicht selbst gehen kann. Unsere Kräfte sind auf die Brandmeldeanlage und die Alarmorganisation Ihres Hauses eingewiesen: Alarm quittieren, Meldebereich anlaufen, erste Lagemeldung geben, die Feuerwehr an der vereinbarten Anfahrtstelle einweisen und die Zufahrten freihalten. Bei der Räumung arbeiten sie den Vorgaben Ihrer Evakuierungsplanung zu, die in Kliniken meist auf horizontale Verlagerung in benachbarte Brandabschnitte statt auf vollständige Gebäuderäumung setzt. Fällt die Brandmeldeanlage aus oder stehen Heißarbeiten im laufenden Betrieb an, stellen wir kurzfristig eine Brandwache.

Der dritte Baustein ist die Technik im Hintergrund. Wir schalten Einbruch-, Überfall- und Störmeldungen auf unsere ständig besetzte 24/7-Leitstelle auf, bewerten dort jede Meldung und alarmieren nach Ihrem Maßnahmenplan die Kräfte vor Ort, unseren Interventionsdienst oder die Polizei. Für Nebenstandorte ohne eigene Besetzung — Verwaltungsgebäude, medizinische Versorgungszentren, Personalwohnheime, Lager — sind mobile Kontrollfahrten in wechselnden Intervallen meist die wirtschaftlichere Lösung als ein Dauerposten.

Eingesetzt werden ausschließlich Kräfte mit Fachunterrichtung oder Sachkundeprüfung für das Bewachungsgewerbe und behördlich geprüfter Zuverlässigkeit über das Bewacherregister. Für Klinikmandate wählen wir zusätzlich nach Persönlichkeit aus und schulen in deeskalierender Gesprächsführung; aktuelle Erste-Hilfe-Kenntnisse sind Standard, damit unsere Mitarbeiter bis zum Eintreffen des medizinischen Personals sinnvoll überbrücken können. Was wir bewusst nicht liefern, ist martialisches Auftreten: Wer in einem Krankenhaus arbeitet, muss ansprechbar wirken.

Sicherheitskraft bei einer nächtlichen Kontrolle auf einem Gebäudegelände

FAQ

Häufige Fragen: Sicherheitsdienst für Krankenhäuser

Wie reagieren Ihre Kräfte auf aggressive Patienten oder Angehörige?

Zuerst durch Präsenz und Gespräch: ansprechen, zuhören, die Beteiligten räumlich trennen und dem Pflegepersonal einen Rückzugsweg verschaffen. Erst wenn das nicht trägt, greifen Hausrecht, Notwehr und Nothilfe im rechtlich zulässigen Rahmen; bei Straftaten wird konsequent die Polizei hinzugezogen. Jeder Vorfall wird dokumentiert und mit der Pflegeleitung nachbesprochen, damit wiederkehrende Muster erkannt und Abläufe angepasst werden können.

Übernehmen Ihre Mitarbeiter pflegerische oder medizinische Aufgaben?

Nein. Unsere Sicherheitskräfte behandeln nicht, verabreichen nichts und führen keine Fixierungen als medizinische Maßnahme durch — die Verantwortung dafür liegt ausschließlich beim ärztlichen und pflegerischen Personal. Wir unterstützen bei der Gefahrenabwehr, sichern die Situation ab und leisten im Notfall Erste Hilfe, bis das medizinische Team übernimmt. Diese Grenze halten wir bewusst ein und schreiben sie in jeder Dienstanweisung fest.

Wie schützen Sie Patientendaten und die Verschwiegenheit im Haus?

Jede eingesetzte Kraft wird schriftlich auf das Datengeheimnis verpflichtet und vor Dienstantritt im Umgang mit Patienteninformationen unterwiesen. Auskünfte über Patienten, Belegungen oder Besucher geben unsere Mitarbeiter grundsätzlich nicht, auch nicht gegenüber Presse, Behörden oder Angehörigen — solche Anfragen gehen an die von Ihnen benannte Stelle. Zutritte, Vorfälle und Rundgänge dokumentieren wir zweckgebunden und nach den mit Ihnen vereinbarten Aufbewahrungsfristen.

Was kostet ein Sicherheitsdienst für ein Krankenhaus?

Geprüfte Kräfte mit Sachkundenachweis liegen 2026 marktüblich bei etwa 28 bis 42 Euro netto pro Stunde, spezialisierte Kräfte mit Zusatzqualifikation — etwa für Brandschutz oder Leitstellentätigkeit — bei rund 40 bis 55 Euro, jeweils zuzüglich tariflicher Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge. Ein durchgehend besetzter Posten rund um die Uhr bewegt sich grob zwischen 20.000 und 28.000 Euro netto im Monat. Viele Häuser beginnen deshalb mit einer Nachtschicht und der Notaufnahme zu Spitzenzeiten; die belastbare Kalkulation erstellen wir nach einer Begehung.

Der erste Schritt ist ein Gespräch.

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Kostenfreie Erstberatung durch unsere Einsatzleitung — mit 34 Jahren Erfahrung, 24/7-Leitstelle und Zertifizierung nach DIN 77200.

Christopher Runde — Ansprechpartner bei Hauschildt & Blunck

Christopher Runde

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