Branche: Maritime Wirtschaft
Sicherheitsdienst für die maritime Wirtschaft
Hauschildt & Blunck sichert seit 1992 Unternehmen der maritimen Wirtschaft — Häfen, Terminals, Werften und Zulieferer an Förde und Elbe und darüber hinaus. Vom Hauptsitz in Kiel aus verbindet das nach DIN 77200 und DIN EN ISO 9001 zertifizierte Unternehmen Sicherheitspersonal, Videotechnik und die Dienste der rund um die Uhr besetzten Notruf- und Serviceleitstelle. Zu den Referenzen des Unternehmens zählt die Videoüberwachung im Hamburger Hafen für die Hamburg Port Authority.

Wer Hafenflächen sichert, muss die Eigenheiten dieser Welt kennen: Gezeiten des Verkehrs statt fester Betriebszeiten, kilometerlange Kaikanten statt umzäunter Höfe, ein ständiges Nebeneinander von Besatzungen, Umschlagbetrieb, Fremdfirmen und Behörden. Ein Sicherheitsdienst, der hier nur Standardposten besetzt, greift zu kurz.
Unsere Wurzeln liegen am Wasser. Der Hauptsitz von Hauschildt & Blunck steht in Kiel, wenige Minuten von der Förde, und unsere Notruf- und Serviceleitstelle nimmt Meldungen von Kai, Werftgelände und Terminal rund um die Uhr entgegen. Unsere Standorte sind keine Vertriebsadressen, sondern gewachsene Strukturen mit eigener Einsatzleitung und eigenem Personal. Aus dieser Nähe sind über die Jahre Mandate entstanden, die vom Werfttor bis zur großflächigen Videoüberwachung von Hafenarealen reichen.
Hafen- und Terminalflächen: Bewachung zwischen Kaikante und Gate
Hafen- und Terminalflächen verbinden alles, was Bewachung anspruchsvoll macht: hohe Warenwerte, öffentliche Angrenzung über Wasser und Land, ständigen Schwerlastverkehr und Flächen, die zu groß sind, um sie allein mit Personal zu überwachen. Wir sichern solche Areale mit einer Mischung aus besetzten Gates, Streifengängen entlang von Kaikanten, Lagerschuppen und Freiflächen sowie Kontrollfahrten zu unregelmäßigen Zeiten — dokumentiert über elektronische Kontrollpunkte, damit der Betreiber jede Runde nachvollziehen kann.
An den Zufahrten übernehmen unsere Kräfte die Abfertigung: Anmeldung von Lkw und Fremdfirmen, Abgleich mit Lade- und Begleitpapieren, Ausweiskontrolle und die konsequente Trennung von befugtem und unbefugtem Verkehr. Gerade im Umschlagbetrieb gilt: Kontrolle darf den Fluss nicht abreißen lassen — deshalb stimmen wir Besetzungsstärken auf Schiffsankünfte und Verkehrsspitzen ab.
- Gate-Besetzung mit Lkw-, Fremdfirmen- und Ausweiskontrolle
- Streifengänge entlang von Kaikanten, Schuppen und Freiflächen
- Kontrollfahrten über Terminal- und Lagerareale zu wechselnden Zeiten
- Objektschutz für Hafenbüros, Lagerhäuser und Betriebsgebäude
- Dokumentation aller Feststellungen für Betreiber, Versicherer und Behörden

Videoüberwachung großflächiger Hafenareale — Referenz Hamburger Hafen
Weitläufige Hafenareale lassen sich wirtschaftlich nur mit Technik im Rücken sichern. Wir planen, errichten und betreiben Videoüberwachung für großflächige Anlagen: Kameraketten entlang von Zäunen und Kaikanten, Wärmebild- und Bewegungsanalyse für unübersichtliche Freiflächen, Aufschaltung aller Systeme auf unsere Leitstelle. Dort sitzen rund um die Uhr Fachkräfte, die Bilder bewerten, Fehlalarme aussortieren und im Ernstfall Interventionskräfte, Polizei oder Feuerwehr alarmieren.
Dass wir diese Größenordnung beherrschen, zeigt unsere Referenz im Hamburger Hafen: Für die Hamburg Port Authority betreiben wir die Videoüberwachung von Hafenanlagen — ein Auftrag, bei dem Verfügbarkeit nicht verhandelbar ist und jede Störung dokumentiert und behoben werden muss. Die Erfahrung aus diesem Mandat fließt in jedes neue Konzept ein, vom kleinen Terminal bis zum verteilten Areal mit Dutzenden Kamerapunkten.

Gefahrenabwehr im ISPS-Umfeld, Werften und Zulieferer
Viele Hafenanlagen unterliegen dem ISPS-Code, dem internationalen Regelwerk zur Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Häfen. Die Verantwortung dafür trägt der Betreiber mit seinem Gefahrenabwehrplan und seinem Beauftragten für die Gefahrenabwehr — wir versprechen Ihnen also keine Zertifikate, die es für Dienstleister so nicht gibt. Was wir leisten: Personal, das die Anforderungen dieses Umfelds kennt und die im Plan festgelegten Aufgaben zuverlässig ausführt — Zugangskontrollen an Anlagengrenzen, Überwachung gesperrter Bereiche, Kontrolle von Personen und Fahrzeugen nach Vorgabe sowie lückenlose Dokumentation für Audits und Behörden.
Für Werften und maritime Zulieferer kommt eine weitere Dimension hinzu: der Schutz von Know-how und Neubauten. Auf Werftgeländen kontrollieren wir Fremdfirmen und Besucher, sichern Docks und Ausrüstungskais außerhalb der Arbeitszeiten und stellen bei Bedarf Brandwachen während Schweiß- und Trennarbeiten am Schiff. Ein Beispiel von der Förde: Für einen maritimen Betrieb im Kieler Hafenumfeld kombinieren wir Torbesetzung im Tagdienst mit nächtlichen Kontrollgängen über Kai- und Hallenflächen.

Fähr- und Passagierverkehr: Sicherheit, wo Menschen an Bord gehen
Kiel und die Ostseehäfen leben auch vom Passagierverkehr: Fährlinien nach Skandinavien und ins Baltikum, dazu die Kreuzfahrtsaison mit Tausenden An- und Abreisenden pro Anlauf. An Terminals mit Publikum verschiebt sich die Aufgabe — neben die Flächensicherung treten geordnete Personenströme, Bestreifung öffentlich zugänglicher Bereiche, Unterstützung bei Kontrollstellen nach Betreibervorgabe und ein Auftreten, das Reisende als Service empfinden, nicht als Hürde.
Hinter jedem dieser Einsätze steht dieselbe Architektur: qualifiziertes Personal vor Ort, Technik in der Fläche und unsere Leitstelle als Rückgrat. Diese Kombination aus einer Hand ist in der maritimen Wirtschaft selten — und sie bedeutet für Sie kurze Wege: ein Vertrag, ein Ansprechpartner, ein Meldeweg, vom Streifengang am Kai bis zur Alarmbearbeitung um drei Uhr nachts.
Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit den Stellen, die im Hafen ohnehin präsent sind: Wasserschutzpolizei, Zoll, Hafenbehörden und Feuerwehr. Unsere Einsatzkräfte kennen die Zuständigkeiten, melden Vorkommnisse an die richtige Adresse und halten die Meldewege ein, die der Betreiber vorgibt — im Alltag genauso wie bei Sonderlagen, etwa Sturmfluten mit gesperrten Kaiflächen oder Großanläufen mit erhöhtem Besucheraufkommen.

Maritime Wirtschaft: unsere regionalen Schwerpunkte
Betreut wird Ihr Objekt immer von der Niederlassung, die am nächsten liegt — mit fester Einsatzleitung vor Ort und Anbindung an unsere 24/7-Leitstelle.
FAQ
Häufige Fragen: Sicherheitsdienst für die maritime Wirtschaft
Arbeiten Sie auch in ISPS-pflichtigen Hafenanlagen?
Ja. Unsere Kräfte übernehmen in ISPS-pflichtigen Anlagen die Aufgaben, die der Gefahrenabwehrplan des Betreibers dem Sicherheitspersonal zuweist — Zugangskontrolle, Überwachung gesperrter Bereiche, Kontrollen nach Vorgabe und die zugehörige Dokumentation. Die Verantwortung für Plan und Zulassung liegt rechtlich beim Betreiber und seinem Gefahrenabwehr-Beauftragten; wir stellen eingewiesenes, behördlich überprüftes Sicherheitspersonal und stimmen jede Dienstanweisung mit Ihrem Beauftragten ab.
Können Sie ein großes Hafenareal komplett per Video überwachen?
Ja — genau solche Projekte setzen wir um, unter anderem im Hamburger Hafen. Wir planen die Kamerastandorte anhand einer Flächenanalyse, errichten die Technik herstellerunabhängig und schalten sie auf unsere zertifizierte Leitstelle auf, die als VdS-anerkannte Interventionsstelle rund um die Uhr besetzt ist. Die Kosten hängen von Fläche, Kamerazahl und vorhandener Infrastruktur ab; die Aufschaltung selbst liegt marktüblich bei etwa 30 bis 80 Euro pro Monat und System, die Investition in Technik kalkulieren wir projektbezogen.
Stellen Sie kurzfristig Personal für Werftliegezeiten oder Schiffsanläufe?
Ja. Zeitlich befristete Einsätze gehören in der maritimen Wirtschaft zum Alltag — eine Dockliegezeit, ein besonderes Schiff am Ausrüstungskai, eine verlängerte Kreuzfahrtsaison. Angekündigte Einsätze planen wir mit ein bis zwei Wochen Vorlauf inklusive Einweisung; in dringenden Fällen stellen wir über unsere 24/7-Leitstelle in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden eine Erstbesetzung.
Von welchen Standorten aus betreuen Sie maritime Kunden?
Vor allem aus Kiel und Hamburg: In Kiel sitzt unser Hauptsitz mit der Einsatzleitung in der Saarbrückenstraße, in Hamburg unsere Niederlassung am Großen Burstah — beide Teams kennen Hafenbetrieb aus täglicher Praxis, und im Hintergrund nimmt unsere durchgehend besetzte Notruf- und Serviceleitstelle jede Meldung entgegen. Über unsere weiteren Niederlassungen in Berlin, Hannover, Köln und Frankfurt betreuen wir zudem Binnenstandorte maritimer Zulieferer und Reedereibüros.
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Der erste Schritt ist ein Gespräch.
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Christopher Runde
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