Branche: IT & Rechenzentren
Sicherheitsdienst für IT & Rechenzentren
Hauschildt & Blunck übernimmt für Rechenzentren und IT-Betreiber die Zutrittskontrolle, 24/7-Besetzung und Alarmintervention — seit 1992, inhabergeführt und an sechs Standorten in Kiel, Hamburg, Berlin, Hannover, Köln und Frankfurt. Das Unternehmen ist nach DIN 77200 und DIN EN ISO 9001 zertifiziert; jede Alarmmeldung läuft in unserer ständig besetzten, VdS-anerkannten 24/7-Leitstelle auf.

In einem Rechenzentrum ist physische Sicherheit kein Nebenschauplatz der IT-Sicherheit, sondern ihr Fundament: Die beste Firewall nützt wenig, wenn eine unbefugte Person an ein Rack gelangt. Betreiber von Colocation-Flächen, Unternehmens-Rechenzentren und Netzknoten stehen deshalb vor einer doppelten Anforderung — sie müssen den Zutritt lückenlos steuern und das jederzeit belegen können, gegenüber Kunden ebenso wie gegenüber Auditoren.
Genau darauf ist unser Sicherheitsdienst für IT und Rechenzentren ausgelegt. Wir besetzen Ihre Sicherheitszentrale und Pforte rund um die Uhr, führen jeden Besucher nach definiertem Prozess durch die Sicherheitszonen und dokumentieren jeden Vorgang so, dass er Jahre später noch nachvollziehbar ist. Dabei arbeiten wir mit Ihrer vorhandenen Technik — Zutrittssystem, Vereinzelung, Biometrie, Video — statt eigene Insellösungen daneben zu stellen.
Zutrittskontrolle als Kernprozess: vom Perimeter bis zum Rack
Rechenzentren arbeiten mit gestaffelten Sicherheitszonen — und an jedem Übergang entscheidet ein Prozess, nicht der Zufall. Unsere Mitarbeiter setzen diese Prozesse konsequent um: Voranmeldung prüfen, Identität gegen Ausweisdokument verifizieren, Berechtigungsumfang feststellen, Besucherausweis ausgeben, Werkzeuge und Datenträger erfassen. Für kritische Übergänge gilt das Mehr-Augen-Prinzip: Kein Techniker betritt allein einen Bereich, für den eine Begleitpflicht besteht.
Besucher, Dienstleister und Colocation-Kunden werden von der Anmeldung bis zum Verlassen des Gebäudes begleitet — inklusive Aufsicht bei Arbeiten am Rack, wenn Ihr Regelwerk das vorsieht. Öffnungen von Racks, Cages und Technikräumen erfolgen ausschließlich gegen dokumentierte Freigabe; jede Öffnung wird mit Uhrzeit, Personen und Anlass protokolliert. So bleibt auch bei Hunderten Bewegungen pro Woche nachvollziehbar, wer wann Zugang zu welcher Fläche hatte.
- Identitätsprüfung und Berechtigungsabgleich an jedem Zonenübergang
- Mehr-Augen-Prinzip und Begleitpflicht für definierte Bereiche
- Besucherbegleitung von der Anmeldung bis zum Check-out
- Dokumentierte Rack- und Cage-Öffnungen nur gegen Freigabe
- Erfassung von Material, Werkzeugen und Datenträgern bei Ein- und Ausgang

24/7-Besetzung mit lückenloser Dokumentation
Ein Rechenzentrum kennt keinen Feierabend — sein Sicherheitsdienst auch nicht. Wir besetzen Ihre Sicherheitszentrale im durchgängigen Schichtbetrieb, mit eingespielten Teams, geregelten Übergaben und einer Personalstärke, die Urlaubs- und Krankheitsvertretung aus objektkundig eingewiesenen Kräften abdeckt. Springer ohne Objekteinweisung setzen wir in Rechenzentren grundsätzlich nicht ein.
Jede Schicht hinterlässt eine belastbare Spur: elektronisches Wachbuch, quittierte Kontrollgänge durch Technikflächen, USV- und Kälteräume, protokollierte Besucher- und Liefervorgänge, dokumentierte Alarm- und Störmeldungen. Diese Aufzeichnungen sind bewusst so strukturiert, dass sie sich Ihren Prozessen zuordnen lassen — vom Ticketsystem bis zum Incident-Bericht. Bei einem Vorfall rekonstruieren Sie damit in Minuten, was wann geschah, statt Aussagen sammeln zu müssen.
Damit die Qualität über Monate und Jahre konstant bleibt, führt eine feste Einsatzleitung unangekündigte Revisionen durch, prüft Wachbücher und Übergaben und bespricht Abweichungen unmittelbar mit dem Team. Änderungen an Ihren Prozessen — neue Zonen, geänderte Freigabewege, zusätzliche Kundenauflagen — werden in der Dienstanweisung nachgezogen und nachweislich an jede Schicht kommuniziert. So bleibt Ihr Regelwerk gelebte Praxis, nicht Papierlage.

Ihre Technik, unser Personal: Zutrittssysteme, Biometrie, Video
Moderne Rechenzentren verfügen über hochwertige Sicherheitstechnik — was oft fehlt, ist Personal, das sie über Jahre diszipliniert bedient. Unsere Kräfte werden auf Ihre Systeme geschult: Zutrittskontrollsoftware, Vereinzelungsschleusen, biometrische Leser, Videomanagement, Perimeterüberwachung. Sie legen Besucherausweise an, pflegen temporäre Berechtigungen nach Ihrem Freigabeprozess, verfolgen Alarme im Videosystem nach und melden technische Störungen sofort an Ihre Verantwortlichen.
Auch der Perimeter gehört zum Konzept: Zaunanlagen, Tore, Anlieferzonen und Dachzugänge werden in die Kontrollgänge einbezogen, Videoalarme aus der Außenhaut über die Aufschaltung auf unsere Leitstelle rund um die Uhr bewertet. Erkennt die Leitstelle eine echte Lage, alarmiert sie nach Ihrem Maßnahmenplan die Kräfte vor Ort, unseren Interventionsdienst oder die Polizei. Wo wir Lücken in der Technik feststellen, schlagen wir Ergänzungen vor — herstellerunabhängig, ohne Verkaufsinteresse an einem bestimmten System.

Auditfest im ISO-27001-Umfeld
Betreiber von Rechenzentren lassen sich regelmäßig auditieren — nach ISO 27001, nach Vorgaben von Kunden oder Versicherern. Die physische Sicherheit ist dabei fester Prüfpunkt, und der Sicherheitsdienst steht mit im Fokus: Sind die Zutrittsprozesse beschrieben und gelebt? Ist das Personal überprüft? Sind Protokolle vollständig und auffindbar? Wir kennen diese Prüfsituationen und liefern, was Auditoren sehen wollen: schriftliche Dienstanweisungen, nachvollziehbare Schulungsnachweise, lückenlose Aufzeichnungen und Mitarbeiter, die im Interview sicher erklären können, was sie tun und warum.
Unsere eigenen Zertifizierungen — DIN 77200 für Sicherungsdienstleistungen und DIN EN ISO 9001 für das Qualitätsmanagement, jährlich durch VdS auditiert — fügen sich in Ihre Nachweiskette ein. Die Zuverlässigkeit jedes Mitarbeiters ist über das bundesweite Bewacherregister behördlich geprüft; auf Wunsch benennen wir für Ihr Objekt einen festen Personalpool mit zusätzlichen Referenzen. So besteht Ihr Audit nicht trotz des Sicherheitsdienstes, sondern mit ihm.
- Schriftliche Dienstanweisungen und Prozessbeschreibungen je Sicherheitszone
- Schulungs- und Einweisungsnachweise für jede eingesetzte Kraft
- Revisionssichere Protokolle zu Zutritten, Alarmen und Kontrollgängen
- Feste Ansprechpartner für Auditvorbereitung und Kundenaudits Ihrer Colocation-Kunden
- Behördlich geprüfte Zuverlässigkeit über das Bewacherregister für den gesamten Personalpool
IT & Rechenzentren: unsere regionalen Schwerpunkte
Betreut wird Ihr Objekt immer von der Niederlassung, die am nächsten liegt — mit fester Einsatzleitung vor Ort und Anbindung an unsere 24/7-Leitstelle.
FAQ
Häufige Fragen: Sicherheitsdienst für IT & Rechenzentren
Wie stellen Sie die Zuverlässigkeit Ihres Personals sicher?
Jede Sicherheitskraft ist über das behördliche Bewacherregister auf Zuverlässigkeit geprüft, bevor sie eingesetzt werden darf. Zusätzlich wählen wir für Rechenzentren einen festen, namentlich benannten Personalpool aus, der objektspezifisch eingewiesen und regelmäßig nachgeschult wird. Kurzfristige Vertretungen kommen ausschließlich aus diesem Pool — fremde Springer betreten Ihr Objekt nicht.
Wie dokumentieren Sie Zutritte und Vorgänge?
Elektronisch und lückenlos: Besucher- und Lieferantenvorgänge, Rack-Öffnungen, Kontrollgänge, Alarm- und Störmeldungen werden mit Zeitstempel, beteiligten Personen und Anlass erfasst. Die Berichte strukturieren wir nach Ihren Vorgaben, damit sie sich in Ticketsystem, Incident-Prozesse und Audits einfügen. Aufbewahrungsfristen und Datenschutz regeln wir vertraglich nach Ihren Compliance-Anforderungen.
Arbeiten Ihre Kräfte mit unserer vorhandenen Zutritts- und Videotechnik?
Ja, das ist unser Standardmodell. Unsere Mitarbeiter werden auf Ihre Systeme geschult — Zutrittskontrolle, Biometrie, Videomanagement, Schrankenanlagen — und bedienen sie nach Ihren Prozessen. Eigene Parallelsysteme führen wir nur ein, wo etwas fehlt, etwa das elektronische Wächterkontrollsystem für Rundgänge oder die Aufschaltung von Alarmen auf unsere 24/7-Leitstelle.
Was kostet die 24/7-Besetzung eines Rechenzentrums?
Eine durchgehend besetzte Position kostet 2026 — je nach Qualifikation und Tarifgebiet — grob 20.000 bis 28.000 Euro netto im Monat; für spezialisierte Kräfte gelten Stundensätze von etwa 40 bis 55 Euro. Ob eine oder mehrere Positionen nötig sind, hängt von Zonenkonzept, Besucheraufkommen und Ihren Zertifizierungsauflagen ab. Nach einer Begehung erhalten Sie eine transparente Kalkulation mit allen Zuschlägen.
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Der erste Schritt ist ein Gespräch.
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Christopher Runde
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